Buldern. Die Bühne in der Bulderner Mehrzweckhalle war hell erleuchtet, als die Mitglieder des Fanfarenzuges unter großem Applaus aller Zuschauer einzogen. Zur Eröffnung erklang danach die Jubiläumsfanfare von Sepp Neumayr.
Der Fanfarenzug feiert am Samstag mit einem großen Konzert sein 30-jähriges Bestehen und präsentierte dabei einen vielfältigen Querschnitt seines musikalischen Programms. Mit dabei waren neben dem Triumphmarsch aus Guiseppe Verdis Aida unter anderem auch der Fanfaren-Dixie von Hans Kolditz sowie Ruud Böhmers Stück El Sombrero.
Während des Konzerts wurde der Fanfarenzug in ausgewählten Passagen durch den Musikzug Nienberge begleitet. Zum Geburtstagsjubiläum zeigte auch die Jugend im Bulderner Fanfarenzug mit dem Kid-Express und Nippermarsch ihr Können.
In die Abendpremiere hatten die Mitglieder viel Zeit investiert. „Die Vorbereitungen dauerten rund eineinhalb Jahre“, sagt der Vereinsvorsitzende Richard Wewering.
Am Abend begrüßte er die Gäste, bevor Jürgen Knebel die Moderation des Musikabends übernahm. In den vergangenen 30 Jahren konnte der Fanfarenzug Buldern auf einige Höhepunkte zurückblicken.
Neben den errungenen Meistertiteln war es aber vor allem der damalige Deutschlandbesuch von Papst Johannes Paul II in Paderborn sowie die Teilnahme an der britischen Militärmusikschau in Münster, erinnert sich der stellvertretende Vereinsvorsitzende Stefan Arens. Wie alle Spieler zeigte auch er sich am Abend in der traditionsgemäßen blau-weißen Landsknechtuniform des Fanfarenzuges.
„Damals haben unsere Frauen sie genäht“, sagt Hans Streitenberger, der seinerzeit zu den Mitbegründern des Fanfarenzuges zählte.
Zum runden Jubiläum gratulierten am Abend viele Weggefährten und Freunde dem Verein. Dazu zählten neben Bürgermeister Jan Dirk Püttmann unter anderem auch Bulderns Ortsvorsteherin Edith Eiersbrock sowie Dr. Martin Olbrich als Vorsitzender des Rotkreuz-Ortsvereins.
Richard Wewering selbst ist seit 1988 Mitglied des Fanfarenzuges, wobei er schon frühzeitig als Vorsitzender Verantwortung für den Fanfarenzug trug.
Ein farbenprächtiges Bild bot sich Sonntag den Besuchern in der Mehrzweckhalle in Buldern. Der Fanfarenzug Buldern feierte sein 30-jähriges Bestehen mit einer Musikschau, zu der er 13 befreundete Vereine nicht nur aus Dülmen und der Umgebung eingeladen hatte. Die insgesamt rund 400 Musiker und Sänger boten nicht nur etwas für das Ohr, sondern in ihren Uniformen auch etwas für das Auge. Zahlreiche Besucher nutzten bis zum frühen Abend die Gelegenheit, bei der Musikschau vorbeizukommen und zuzuhören. Auch für das leibliche Wohl der Besucher war gesorgt.